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„Wenn es Panini-Bilder von euch gibt, habt ihr es geschafft!“


„Ein kleines Spaghetti-Eis, bitte“, sagt Frau Roith dem Kellner und lächelt ihn dabei freundlich an. Die zierliche Frau fährt jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit. „Ich fahre ungern mit dem Auto“, erzählt sie. „Ich musste leider sehr viele Autounfälle miterleben, zum Glück sind sie immer gut ausgegangen, jedoch fühle ich mich einfach nicht mehr besonders sicher.“ Sie schaut zur Seite, wirkt ein wenig traurig. Doch dann guckt sie hoch, lächelt und sagt: „Deshalb brauche ich meinen Bus. Ich fahre viel lieber Bus als Auto. Und mir ist es wichtig, dass der Busfahrer vernünftig fährt. Und die Fahrer von Nickel fahren vernünftig. Ich fühle mich jederzeit sicher.“


„Ich muss mich um nichts kümmern. Ich steige ein und steige wieder aus und wenn ich ganz viel Glück habe, dann muss ich nicht einmal den Halteknopf drücken, weil die Fahrer ganz genau wissen, wo ich raus muss.“


Frau Roith ist kein gewöhnlicher Fahrgast. Sie interessiert sich für die Fahrer. Sie kennt nicht nur die Namen, sondern auch die Geschichten, die hinter den einzelnen Personen stecken. Doch wie kam es dazu? „Irgendwann hielt ein Fahrer an meiner Haltestelle an, ohne dass ich den Knopf gedrückt habe. Ich habe ihn verdutzt angesehen und er sagte lächelnd zu mir: „Sie müssen doch hier raus!“. In dem Moment ist mir aufgefallen, dass die Fahrer ihre Fahrgäste sehr bewusst wahrnehmen und sich für sie interessieren. Da habe ich mir gedacht, dass ich mir einfach die Mühe machen muss, auch zu fragen, wer mich da überhaupt fährt.“

 

Sie lacht und erzählt weiter: „An dem Tag musste ich lustigerweise gar nicht Zuhause aussteigen. Da musste ich noch weiterfahren.“ Wenn die 47-Jährige jetzt in den Bus steigt und „ihren Fahrer“ nicht kennt, fragt sie einfach nach. „Und das ist so schön, wenn ich morgens in den Bus steige und höre „Guten Morgen, Helga! Hast du gut geschlafen?“ Das ist toll, wenn man so seinen Arbeitstag beginnen kann. Ich finde das klasse.“  

 

„Busfahren ist Entspannung für mich.“


Was die Personalsachbearbeiterin besonders gut an Nickel findet, kann sie auch ganz deutlich erläutern. Ihr Stichwort heißt „Familienunternehmen“. „Man merkt bei den Fahrern, dass es wichtig für sie ist, für Nickel zu arbeiten und dass es ihnen gut tut. In Großkonzernen ist oft kein Bezug mehr zum Chef da. Und bei Nickel gibt es eine Chefin und einen Chef und die sind direkt dran am Geschehen.“ Sie überlegt kurz und erläutert weiter: „Jede Entscheidung, die Herr Nickel trifft, könnte theoretisch seinen Mitarbeitern schaden. Er muss also immer genug tun, um diese Existenz und diese Verantwortung halten zu können. Und das finde ich super!“

 

Und dann kommt die Frage nach den Lieblingsfahrern. Da fängt Frau Roith an zu lächeln und erklärt: „Ich habe sehr viele Lieblingsfahrer, denn jeder Fahrer hat seine eigene Geschichte und natürlich auch seinen eigenen Charakter. Aber es gibt einige Geschichten, die berühren mich besonders. Zum Beispiel die von Bajram. Er ist vor einigen Jahren nach Deutschland gekommen und hat sich hier alles erarbeitet. Und er arbeitet leidenschaftlich gerne für den Reisedienst Nickel. Er hat drei Kinder und ist auch schon Opa. Und er hat nie aufgegeben. Das finde ich faszinierend.“

 

„Es sollte einen Busfahr-Knigge geben.“


Das hat zwar mit Nickel nichts zu tun, dennoch ist Frau Roith der Meinung, dass das Verhalten mancher Fahrgäste, oft auch gegenüber den Busfahrern, nicht in Ordnung ist. „Normalerweise steht jedem Fahrgast ein Sitzplatz zur Verfügung und manche Gäste stellen dann einfach ihre Taschen auf den Platz und nehmen diese auch erst auf Nachfrage weg. Das Aufstehen für Ältere und Schwangere ist auch so ein Thema. Das macht kaum jemand. Und besonders nervig finde ich, dass die Fahrgäste oft nicht in der Lage sind, ihr Ticket oder Kleingeld vorher rauszusuchen. Dann müssen sich die Busfahrer noch diesen unnötigen Diskussionen stellen. Mit so einem Verhalten wird den Fahrern das Leben doch nur unnötig schwer gemacht.“

 

„Man sollte die Fahrgäste ein wenig sensibilisieren, dass sie sich Gedanken darüber machen: Wer fährt da eigentlich gerade? Das ist ja schließlich nicht einfach eine unsichtbare Person, die den Bus lenkt.“


Frau Roith nutzt auch manchmal die Pausen der Fahrer, um ihnen einfach mal einen Kaffee oder ein Eis vorbeizubringen. „Mein Fahrer hat sich total gefreut. In seiner Pause hat er dann sein Eis gegessen und ich hatte ein gutes Gefühl. Bei jedem Kellner gibt man Trinkgeld, wenn man gut behandelt wird. Und die Nickel-Fahrer sind immer nett zu mir, das möchte ich ihnen zurückgeben.“

 

Solche Fahrgäste wie Frau Roith wünscht man sich sowohl als Fahrer als auch als Unternehmen. Wir freuen uns sehr, dass sie GE-RN mit uns fährt und so aufmerksam und freundlich ist. 

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